Der erste Laserati Virtual Regatta Cup ist Geschichte, der Sieg ging an Jakob Znidaric vom NCA. Flo Gföllner (UYCAs) und Jakob Flachberger (UYCWg) komplettieren das Stockerl.

Was sich schon im Intro liest wie ein ganz normaler Wettkampfreport, setzt sich auch im Haupttext vor. Der Cliffhanger wird aber gleich zu Beginn aufgelöst: ausgetragen wurde die Cupregatta coronagerecht im virtuellen Raum. Gesegelt wurden am vergangenen Samstag und Sonntag insgesamt Zwölf Wettfahrten, bewährt orchestriert von Wettfahrtleiter Johannes Sablatnig. Insgesamt 18 Segler und eine Seglerin wurden gewertet, die drei schlechtesten Ergebnisse konnten gestrichen werden.

Konstanz zählt

Der Steirer Jakob Znidaric gewann Zar nur ein Rennen, mit insgesamt sechs Top-3-Plätzen krönte er sich dank seiner Konstanz über die gesamte Serie zum verdienten ersten Laserati Virtual Regatta Cupsieger in der Geschichte des heimischen E-Sports. Schon die Live-Premiere hier auf esailing.at ging an die – offensichtlich sehr versierten – e-Segler vom Nautik Club Austria. Nur vier Punkte dahinter holt Flo Gföllner (UYCAs) Cup-Silber, er legte am Finalsonntag ein sehenswertes Finish mit den Plätzen 4, 1 und 2 hin. Beachtenswert der Sieg in der im 49er ausgetragenen Wettfahrt Nummer 11 – unmittelbar vor den 49er Nationalteam-Cracks Jakob Flachberger und Keanu Prettner. Flachberger sicherte sich im Gesamtklassement noch Bronze.  Wie es für Vorschoter üblich ist knapp vor seinem Steuermann, Prettner fehlten fünf Punkte aufs Podest.

Den eindrucksvollsten Sieg am finalen Sonntag legte Pirmin Sablatnig hin, er gewann das allerletzte Race mit rund 300 virtuellen Metern Vorsprung. In der Cupwertung selbst spielte er nicht wirklich mit, sechs nicht finalisierte Rennen warfen ihn zurück ind letzte drittel des Feldes. Wettfahrtleiter (und Bruder) Johannes Sablatnig hat für die Finalserie der vier Rennen ein höchst attraktives Programm zusammengestellt und seinen Laseratis eigentlich alles abverlangt. Vom Start in der J70-Klasse vor Porto Cervo ging es weiter nach Auckland. Alle hatten ihre Genauer ein- und die Starboote ausgepackt. Im 49er wurde im Olympiarevier von 2024 vor Marseille gesegelt, der gefürchtete „Mistral“ blieb den SeglerInnen erspart. Das letzte Rennen ging im Olympiarevier von 2016 vor Rio de Janeiro in Brasilien in einem Offshore-Kielboot über die Bühne.

Der Laserati Cup zählt natürlich auch zur Laserati Virtual Regatta Serie, diese wird am kommenden Samstag zu Ende gesegelt. Die letzten vier Rennen wieder live auf e-sailing.at