Acht Wettfahrten, je vier am letzten Freitag- bzw. Samstagabend brachten die Laserati Virtual Regatta Serie zu einem würdigen Ende. Der Sieg ging an Pirmin Sablatnig, die Gesamtwertung sicherte sich Flo Gföllner. 

Es waren abermals Traumbedingungen im weltweiten Web, die den virtuellen SeglerInnen bei der letzten Regatta zur Laserati Virtual Regatta Serie abermals alles abverlangten. Gesegelt wurde (fast) alles an Klassen, was das Programm herrechnen konnte. Auch mit der Auswahl der Locations ließ Virtual Race Officer Johannes Sablatnig nichts anbrennen. So pendelten die Laseratis am letzten Wochenende zwischen New York, Rio de Janeiro, Porto Cervo und Auckland. Bezwungen wurden die Olympischen Klassen 49er & Nara 17 genau so wie die J70 und der Star. 

Mit drei Wettfahrtsiegen in den acht ausgetragenen Rennen war Pirmin Sablatnig nicht zu halten. Selbst ein DNF gegen Ende der Serie konnte den Atterseer nicht stoppen. Gejagt wurde er bei der letzten der fünf Regatten vom überraschend starken Roman Stelzl. Mit vier Wettfahrten in den Top drei und einem Wettfahrtsieg sicherte sich Stelzl Platz zwei, mit Abstand sein bestes Ergebnis in der Gesamtserie. Das Stockerl an dem Wochenende komplettierte Flo Gföllner, er komplettierte damit einen Triple-Sieg der Segler vom UYCAs. Ein – letztendlich – schwarzes Regattawochenende erwischte Jakob Znidaric vom NCA. Er startete am Freitag mit zwei Siegen in die Serie, knüpfte an, wo er beim Cup aufhörte. Ab dann lief es aber für den Steirer nicht mehr nach Wunsch. In den folgenden sechs Races gelang kein Top-3 Platz mehr. Für den Mitfavoriten um Sieg und Gesamtsieg blieb Rang fünf, hinter Christian „all hands on deck“ Kargl.

Mit einer Live-Schaltung zu ÖLV-Präsident Christian „Jesus“ Schmid an den Attersee zum Einstieg der Übertragung, vorbereiteten Zuspielungen und Live-Integration der Konferenzschaltung der TeilnehmerInnen zeigte das Team von e-sailing.at, wohin die Reise in Punkto Medialisierung gehen kann. „Es war der Anfang von großem e-sailing-Kino“, war sich Moderator Roland Regnemer nach der knapp 90minütigen Live-Sendung sicher.